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Bekämpfung von Tauben in Gebäuden und Hallen

Tierschutzgerechtes Weitschußluftgewehr

In Gebäuden und Hallen von Lebensmittelbetrieben, Industrieanlagen und Speditionen können verwilderte Haustauben zu einem bedeutenden Problem werden. Wenn die Einflochmöglichkeiten nicht beseitigt werden können und die Montage von wirksamen Taubenabwehrelemente nicht möglich ist, dürfen verwilderte Haustauben durch den Abschuss bekämpft werden.

Wir verfügen über geeignete Luftdruckwaffen und besitzen die notwendigen Sachkunden und Erlaubnisbescheinigungen! Unsere Dienstleistung umfasst folgende Maßnahmen:

  • Befallsaufnahme und Beratung über Bekämpfungsmöglichkeiten
  • Beantragung der Schießerlaubnis
  • Durchführung der Bekämpfungsmaßnahme
  • bundesweite Betreuung der Objekte

Rufen Sie uns an, wir können in diesen Problemfällen helfen.

Ansprechpartner: Dr. Ahrens Tel. 06443 810930

Verwilderte Haustauben als Überträger von Krankheiten

Der Schädlingscharakter von verwilderten Haustauben kann wie folgt belastbar dargestellt werden.

Populationen von verwilderten Haustauben wurden seit etwa 1940 auf Krankheitserreger untersucht, wobei bis heute insgesamt 89 humanpathogene Krankheitserreger nachgewiesen wurden (Wackernagl, 2006). Das VGH Kassel bezieht sich in einem Urteil von 2011 auf einen Revisionsbericht des Regierungspräsidiums Darmstadt, dem zu entnehmen ist: „Taubenkot und Taubenfedern enthalten eine Reihe von potentiellen humanpathogenen Keimen, wie Salmonellen, Enterobakterien, Chlamydien, Campylobakter, Yersinien aber auch Viren, Schimmelpilze und v.a. Parasiten wie Milben und Zecken, die schwere allergische Reaktionen auslösen können. Die fraglichen Bakterien und Viren sind größtenteils der Risikogruppe 2 nach Biostoffverordnung zuzuordnen, vereinzelt jedoch auch der Risikogruppe 3 wie z.B. Chamydien.“ In der Risikogruppe 3 befinden sich biologische Arbeitsstoffe, die eine schwere Krankheit beim Menschen hervorrufen können und eine ernste Gefahr für Beschäftigte darstellen können.

Aufgrund der oben ausgeführten Zusammenhänge besteht bei einem Befall mit verwilderten Haustauben die Gefahr, daß  Krankheiten auf den Menschen übertragen werden.

Das hess. VGH hat mit Urteil vom 1.9.2011 festgestellt, daß der Schädlingscharakter bei verwilderten Haustauben in bestimmten Situationen durch zahlreiche obergerichtliche Entscheidungen nachgewiesen wurde. Zusammenfassend hat das VGH  den Schädlingscharakter von verwilderten Haustauben für folgende Situationen festgelegt. Wenn verwilderte Haustauben in praxistypische größere Populationen (mehr als 10 Tauben pro 100 Quadratmeter) vorkommen, oder wenn auch kleinere Populationen den Interessen von Behörden des Gesundheitsschutzes, des Arbeitsschutzes oder des Denkmalschutzes entgegenstehen. Dabei hat das BVerwG mit Beschluss vom 24.10.1997 klargestellt, daß eine konkrete Gefährdung im Einzelfall nicht nachgewiesen werden muß, sondern die abstrakte Gefahr von Schäden an Gebäuden oder der menschlichen Gesundheit ausreicht, um den Schädlingscharakter der verwilderten Haustaube zu begründen. Insofern ist nachgewiesen, daß die Bekämpfung von verwilderten Haustauben in den oben genannten Situationen eine zulässige Schädlingsbekämpfung darstellt und als vernünftiger Grund zur Bekämpfung nach § 1 Tierschutzgesetz zu werten ist (Lorz/Metzger, Tierschutzgesetz, 6. Auflage 2008).

 

Literatur:

Tierschutzgesetz

Hess. Verwaltungsgerichtshof (VGH) 8. Senat Urteil vom 1.9.2011 Az 8 A 396/10

Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) Urteil vom 24.10.1997 AZ: 3 BN 1.97

Lorz/Metzger, Tierschutzgesetz (Kommentar), 6. Auflage 2008

Wackernagl, Die Straßentaube: Biologie – Probleme – Lösungen, Beitrag zur tagung „Tauben in der Stadt, Konflikte und tierschutzgerechte Lösungen“, 22.feb. 2006, Esslingen

Biostoffverordnung

Bekämpfung von Stadttauben

Stadttaube
Fütterung durch Anwohner und Touristen
Taubenschwarm im Siedlungsgebiet von Menschen
Schäden an historischen Gebäuden

1.     Stadttauben, verwilderte Haustauben als Schädlinge

Die Population der Stadttauben in deutschen Städten steigt kontinuierlich.

Verwilderte Haustauben können Krankheiten übertragen und erhebliche Schäden an Gebäuden verursachen.

 

1.1.          Lebensweise von verwilderten Haustauben

Verwilderte Haustauben sind Nachkommen von entflogenen Haustauben (Columba livia forma domestica).

Die Haustaube ist während der jahrtausendelangen Domestikation aus der Felsentaube entstanden.

Der Mensch hat

-        ihre Fruchtbarkeit gesteigert,

-        ihre Scheu vor dem Menschen gemindert und

-        ihre territoriale Aggressivität herabgesetzt.

 

Neben den verwilderten Haustauben kommen in deutschen Städten auch folgende Taubenarten vor:

-        Ringeltaube (Columba palumbus)

-        Türkentauben (Streptopelia decaocto)

Diese Wildtaubenarten leben jedoch nicht Schwärmen, sondern kommen als einzelne, monogame Brutpaare in Bäumen vor und verteidigen ihr Revier gegen Artgenossen.  

Verwilderte Haustauben sind Nachkommen von entflogenen Haustauben (Columba livia forma domestica).

ALTHERR (1996) schätzt die Zahl der verlorengegangenen Brieftauben allein in Deutschland auf über 100.000 pro Jahr.

Stadttauben nehmen Gebäude mit ihren Nischen und Vorsprüngen an Türmen, Kirchen, Brücken und Denkmälern als Ersatz für natürliche Felsen an. Dabei sind die Stadttauben nicht mehr auf Höhlen angewiesen, sondern können auch an ungeschützten Orten brüten. Stadttauben bilden Brut- und Fressschwärme und können bei ausreichender Futtergrundlage einen Aktionsradius von nur einigen hundert Metern haben.

Als ehemalige Körnerfresser ist die Stadttaube zum Allesfresser geworden, der sogar Fleisch, Schokolade, Käse, Salat oder saure Gurken frisst. In den Städten gibt es so gut wie keine natürlichen Nahrungsvorkommen für Tauben. Damit gelten Stadttauben als abhängig vom Menschen.

Pro Jahr können drei bis sieben Bruten beobachtet werden, aus denen durchschnittlich fünf Jungtiere pro Weibchen und Jahr ausfliegen. Die weltweite Gesamtpopulation der Stadttauben wird auf über 500 Millionen Individuen geschätzt.

 

1.2.          Verwilderte Haustauben als Überträger von Krankheiten

 

1.2.1.  Der Schädlingscharakter von verwilderten Haustauben kann wie folgt belastbar dargestellt werden.

Populationen von verwilderten Haustauben wurden seit etwa 1940 auf Krankheitserreger untersucht, wobei bis heute insgesamt 89 humanpathogene Krankheitserreger nachgewiesen wurden (Wackernagl, 2006). Das VGH Kassel bezieht sich in einem Urteil von 2011 auf einen Revisionsbericht des Regierungspräsidiums Darmstadt, dem zu entnehmen ist: „Taubenkot und Taubenfedern enthalten eine Reihe von potentiellen humanpathogenen Keimen, wie Salmonellen, Enterobakterien, Chlamydien, Campylobakter, Yersinien aber auch Viren, Schimmelpilze und v.a. Parasiten wie Milben und Zecken, die schwere allergische Reaktionen auslösen können. Die fraglichen Bakterien und Viren sind größtenteils der Risikogruppe 2 nach Biostoffverordnung zuzuordnen, vereinzelt jedoch auch der Risikogruppe 3 wie z.B. Chlamydien.“ In der Risikogruppe 3 befinden sich biologische Arbeitsstoffe, die eine schwere Krankheit beim Menschen hervorrufen können und eine ernste Gefahr für Beschäftigte darstellen können.

 

1.2.2.     Exposition von Menschen mit Krankheitserregern

Der von den Tieren kontaminierte Staub gilt, durch Reinigungsarbeiten verursacht oder von den Vögeln aufgewirbelt, als potenzielle Infektionsquelle für Menschen.

Dabei stellt intensiver Kontakt mit Tauben ein höheres Risiko dar als ein gelegentlicher. So gelten Taubenzüchter und Menschen, die beruflich mit Tauben zu tun haben wie z.B. städtisches Reinigungspersonal, als Hauptrisikogruppen, dagegen z.B. Passanten in Einkaufsstraßen, auf öffentlichen Plätzen oder an Verkehrsknotenpunkten als weniger gefährdet.

Zur Reduzierung potentieller gesundheitlicher Restgefahren sollte eine Kontamination von Lebensmitteln mit Taubenkot, eine Taubenbesiedlung in Risikobereichen (z.B. Krankenhäuser, Seniorenheime, Kindergärten) und ein unmittelbarer und längerer Personenkontakt zu Tauben, insbesondere Schwärmen, vermieden oder zumindest eingeschränkt werden.

Neben der direkten Exposition von Menschen mit Taubenkot, können Krankheitserreger durch Ektoparasiten von Tauben verursacht werden.

Die drei wichtigsten Ektoparasiten, die von Stadttauben auf den Menschenvübertragen werden, sind:

-        Rote Vogelmilbe (Dermanyssus gallinae)

-        Taubenzecke (Argas reflexus)

-        Taubenfloh (Ceratophyllus columbae)

Alle von Stadttauben auf den Menschen übertragbaren Parasitenarten sind temporäre Ektoparasiten, die sich nur während der Blutmahlzeit an ihren Wirten aufhalten, was deren Nachweis schwierig macht.  Ein Befall mit diesen Parasiten kann beim Menschen von juckenden Hautausschlägen bis zu anaphylaktischen Reaktionen auslösen.

 

1.3.     Stadttauben, verwilderte Haustauben als Schädlinge nach § 1 Tierschutzgesetz

Aufgrund der oben ausgeführten Zusammenhänge besteht bei einem Befall mit verwilderten Haustauben die Gefahr, dass Krankheiten auf den Menschen übertragen werden.

Der hess. VGH hat mit Urteil vom 1.9.2011 festgestellt, dass der Schädlingscharakter bei verwilderten Haustauben in bestimmten Situationen durch zahlreiche obergerichtliche Entscheidungen nachgewiesen wurde. Zusammenfassend hat das VGH  den Schädlingscharakter von verwilderten Haustauben für folgende Situationen festgelegt. Wenn verwilderte Haustauben in praxistypische größere Populationen (mehr als 10 Tauben pro 100 Quadratmeter) vorkommen, oder wenn auch kleinere Populationen den Interessen von Behörden des Gesundheitsschutzes, des Arbeitsschutzes oder des Denkmalschutzes entgegenstehen. Dabei hat das BVerwG mit Beschluss vom 24.10.1997 klargestellt, daß eine konkrete Gefährdung im Einzelfall nicht nachgewiesen werden muß, sondern die abstrakte Gefahr von Schäden an Gebäuden oder der menschlichen Gesundheit ausreicht, um den Schädlingscharakter der verwilderten Haustaube zu begründen. Insofern ist nachgewiesen, daß die Bekämpfung von verwilderten Haustauben in den oben genannten Situationen eine zulässige Schädlingsbekämpfung darstellt und als vernünftiger Grund zur Bekämpfung nach § 1 Tierschutzgesetz zu werten ist (Lorz/Metzger, Tierschutzgesetz, 6. Auflage 2008).

Ein gehäuftes Auftreten von Tieren im Siedlungsgebiet von Menschen führt natürlich durch das Absetzen von Kot zu erheblichen hygienischen Problemen. Durch das Urteil des VGHs von 2011 wurde der Schädlingscharakter von Stadttauben in den beschriebenen Situationen grundsätzlich geklärt. Auf der Grundlage dieses Urteils besteht ein vernünftiger Grund zur Bekämpfung von Stadttauben nach § 1 Tierschutzgesetz. Die Schadwirkungen von Stadttauben können wie folgt zusammengefasst werden:

 

   - Gefahr der Übertragung von Krankheiten bei gehäuftem Auftreten von Stadttauben

  -  Schäden an Gebäuden durch Kot und Nestbau

  - Gefahr der Übertragung von Parasiten (Taubenzecken, Vogelmilben)

  -  Gefahr der Übertragung von Krankheiten bei Vorkommen von Tauben am Arbeitsplatz

  -  Gefahr der nachteiligen Beeinträchtigung von Lebensmittel und Bedarfsgegenständen

 

 

 

1.4.     Die Bekämpfung von Stadttauben folgt zwei Strategien:

 

-        Taubenabwehr durch den Schutz der Gebäude

 

-         Stadttaubenbekämpfung durch Fangschläge mit anschließender Tötung oder begrenztem Einsatz von Luftdruckwaffen

 

1.4.1. Taubenabwehrsysteme

Als Taubenabwehrsysteme stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung.

 

-        Montage von Taubenschutznetzen

-        Montage von tierschutzgerechten Taubenabwehrspikes

-        Montage von mechanischen Spanndrahtsystemen

-        Monatge von elektrischen Systemen auf Weidezaunprinzip

 

Im Rahmen einer objektspezifischen Befallsanalyse stellen unsere Mitarbeiter die Befallssituation mit verwilderten Haustauben fest. Dabei sind folgende Befallssituationen zu unterscheiden:

-        Bereiche, die nicht, oder nur gelegentlich von Tauben aufgesucht werden

-        Bereiche, die regelmäßig von Tauben aufgesucht werden, zwecks Sichtung von Nahrungsquellen

-        Bereiche, die als Ruhe- und Nistplätze genutzt werden

Nach Feststellung der Befallssituation mit verwilderten Haustauben erstellen wir Ihnen einen objektspezifischen Kostenvoranschlag über wirksame Taubenabwehrmaßnahmen.

Nehmen sie Kontakt zu uns auf, unter unserer regionalen Telefonnummer 06443 810930 oder senden sie uns ein Email: dr-ahrens-sbk@t-online.de. Unsere Mitarbeiter erstellen Ihnen einen objektspezifischen Kostenvoranschlag über die Montage von geeigneten Taubenabwehrmaßnahmen.

 

1.4.2.     Zur Bekämpfung von Stadttauben können wir Ihnen folgende Möglichkeiten bieten:

 

-        Einrichtung und Betreuung von Fangschlägen mit anschließender Tötung der Tiere

-        Einsatz von tierschutzgerechten Luftdruckwaffen

 

Bekämpfungsmaßnahmen gegen Stadttauben werden ausschließlich in dem, vom VGH festgelegten Rahmen durchgeführt. Unser Unternehmen besitzt die notwendigen Mittel und Sachkunde, sowie Erlaubnisbescheinigungen für die Durchführung von Taubenabwehrmaßnahmen und Taubenbekämpfungsmaßnahmen, auch mit tierschutzgerechten Luftdruckwaffen.

Bei drängenden Problemen mit Stadttauben, rufen Sie uns an! Tel. 06443 810930 oder senden uns ein Email unter der Adresse: dr-ahrens-sbk@t-online.de

In Gebäuden und Hallen von Lebensmittelbetrieben, Industrieanlagen und Speditionen können verwilderte Haustauben zu einem bedeutenden Problem werden. Wenn die Einflugmöglichkeiten nicht beseitigt werden können und die Montage von wirksamen Taubenabwehrelemente nicht möglich ist, dürfen verwilderte Haustauben durch den Abschuss bekämpft werden.

Wir verfügen über geeignete Luftdruckwaffen und besitzen die notwendigen Sachkunden und Erlaubnisbescheinigungen! Unsere Dienstleistung umfasst folgende Maßnahmen:

 

-        Befallsaufnahme und Beratung über Bekämpfungsmöglichkeiten

-        Beantragung der Schießerlaubnis

-        Durchführung der Bekämpfungsmaßnahme

-         bundesweite Betreuung der Objekte

 

Rufen Sie uns an, wir können in diesen Problemfällen helfen.

 

Ansprechpartner: Dr. Ahrens Tel. 06443 810930